Möge das Licht der Bögen die Herzen der Menschen in dunkler Zeit erhellen!
Wir, Heike Lemke-Lorentz, Jahrgang 1963, gelernte Feinmechanikerin und Wolfgang Lorentz, Jahrgang 1958, gelernter Werkzeugmacher, sind seit 1983 verheiratet, haben zwei Kinder, zwei Enkelkinder und leben in Wennebostel, einem kleinen Dorf, das zur Gemeinde Wedemark, bei Hannover gehört.
Seit mehr als 20 Jahren fertigen und präsentieren wir zur Weihnachtszeit unsere selbst gefertigten Schwibbögen aus Holz einem großen Publikum. Unsere Motive finden wir im Erzgebirge. So weit so gut.
Am Samstag, den 19. Oktober 2024, präsentierten wir zum ersten Mal im Pferdegöpel in Johanngeorgenstadt, der Stadt des Schwibbogens unser Buch/ Dokumentation „Ortsschwibbögen im Erzgebirge“ einem großen Publikum. Unser Antrieb war stehts, dass auch spätere Generationen einmal erfahren können, wer dafür Sorge getragen hat, dass es im Ort und auch vielleicht auch in eurem Ort, heute einen Ortsschwibbogen gibt.
Wir betrachten die Ortsschwibbögen im Erzgebirge als immaterielles kulturelles Erbe, das es zu bewahren gilt. In unserem Buch nehmen wir euch mit auf eine Fahrt durch das westliche, mittlere und östliche Erzgebirge. Zur schnellen Übersicht erfährt man zu jedem Bogen Größe und Standort, aber auch, ob der Bogen ganzjährig oder nur zur Winterzeit aufgestellt ist. Auf 293 Seiten, zahlreichillustriert und mit Fotos der jeweiligen Ortsschwibbögen findet ihr zu 216 Ortsschwibbögen detaillierte Informationen über die Erbauer, Herkunft, Historie, Materialbeschaffenheit und oft verloren geglaubte Geschichten. So ist es uns in jahrelanger, intensiver Recherche gelungen, all dieses Wissen für spätere Generationen niederzuschreiben.
Unser Buch ist eine einmalige Dokumentation und gleichzeitig eine Einladung bei eurem nächsten Besuch im Erzgebirge die vielen Ortsschwibbögen zu entdecken.
„Glück auf“